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Weitere Projekte aus dem Themenkreis Integration

An dieser Stelle werden Informationen zu Projekten des Themenkreises bereitgehalten, die in die Nachhaltigkeit überführt wurden, sich im Stand-by-Modus befinden oder abgeschlossen sind.

 

 

ATYPICO - Beratung, Qualifizierung und Begleitung in atypischer Beschäftigung

Atypische Beschäftigungsverhältnisse – mini-Midi Jobs, gemeinnützige Arbeit, Teilzeitarbeit, befristete Beschäftigung, Zeitarbeit und Selbstständigkeit können eine Brücke bauen in eine langfristige existenzsichernde Beschäftigung. In dem aus EQUAL Mitteln geförderten ATYPICO Projekt werden in 10 Teilprojekten in OWL Instrumente für das Übergangsmanagement von atypischer Beschäftigung in reguläre Beschäftigung entwickelt, erprobt und evaluiert.

 

ATYPICO ist das bei der REGE mbH geförderte EQUAL II Projekt. Antragsteller ist der Initiativ- und Steuerkreis der REGE mbH, Kreis Gütersloh, Netzwerk Lippe gGmbH, Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Kreis Höxter, Kreis Herford. Dieses EQUAL II Vorhaben zielt auf die Qualifizierung und Begleitung von Personen in den sog. atypischen Beschäftigungsverhältnissen, wie z.B. mini-jobs und auch die sog. Ein-Euro-Jobs. Das Projekt wird in 10 Teilprojekten in der Region aktiv und ist am 1. Juli 2005 gestartet.

 

Die Kooperation zwischen den beiden EQUAL geförderten Projekten Forum.Ost und ATYPICO ist über die personelle Vertretung  in den jeweiligen Lenkungskreisen vereinbart.

 

Das Projekt ist abgeschlossen.

 

Ansprechpartnerin:
Anne Meuer-WilluweitREGE mbH
www.atypico.de

 

 

Berufliche Integration von Migranten und Migrantinnen in OWL

Die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund ist angesichts der demographischen Entwicklungen und den Auswirkungen auf die zukünftige Beschäftigungssituation ein Querschnittsthema in allen Vorhaben der IfB OWL.


Haben Sie Vorschläge oder Anregungen? Wollen Sie mitwirken?
Bitte wenden Sie sich an Dr. Wolfgang Sieber w.sieber@netzwerk-lippe.de

 

Im Themenkreis Integration werden 2007 die Aktivitäten für die interkulturelle Kompetenz- und Personalentwicklung der ARGEn und der Agenturen für Arbeit vorangetrieben.


Die Brücken zu den Migrantinnen und Migranten in OWL, wie z.B. die Migrantenselbsthilfeorganisationen oder die Multiplikatoren und/oder die Paten werden in Richtung Beschäftigung weiter ausgebaut und verstärkt  (siehe gute Beispiele unter www.equal-in-owl.de, www.forum-ost.de, www.mozaik.de ).

 

In den Kreisen Lippe, Paderborn und Höxter läuft zur Zeit das Projekt "Perestrojka", in dem eine Vielzahl von Organisationen engagiert sind. Das vom Land NRW und dem Europäischen Sozialfonds geförderte Innovative Modellprojekt dient der Verzahnung von Arbeitsmarkt und Integration.

 

Bitte merken Sie sich schon den Herbst 2009 in Ihrem Terminkalender für die regionale Integrationskonferenz OWL vor.

 
Ansprechpartner/-innen:

Wolfgang Sieber, Netzwerk Lippe gGmbH

Martina Helmcke, IfB OWL e. V.

Cemalettin Özer, Mozaik gGmbH

 

Existenzgründungen aus der Arbeitslosigkeit

Existenzgründungen aus der Arbeitslosigkeit – insbesondere aus der Langzeitarbeitslosigkeit – sind eine Chance auf eine eigene Existenzsicherung unabhängig von der öffentlichen Förderung und eine Chance der Integration in den Arbeitsmarkt. Durch Existenzgründungsförderungen von Gründer/innen mit Migrationshintergrund werden Potenziale erschlossen, um Beschäftigung zu schaffen. (vgl. dazu Existenzgründung für Migratinnen und Migranten EbM - www.Mozaik.de).

 

Im Februar 2006 haben sich auf Einladung der Initiative für Beschäftigung OWL e. V. rund 120 Beschäftigte der örtlichen ARGEn und der Optionskommunen im OWL Forum über gute Verfahren und Lösungen zur Verbesserung von Existenzgründungs-förderungen für Arbeitslosengeld II Bezieher ausgetauscht und beraten. Erfolgsfaktoren für eine gute Existenzgründungsberatung wurden zusammen mit den Experten in den Themenfeldern kunden- und kundinnengerechte Beratung, Zugang zu Finanzierungen, Wirtschaftlichkeit von Existenzgründungen aus der Nebenberuf-lichkeit, die Begleitung und das Coaching und zum Qualifizierungsbedarf der Existenzgründungsberater/innen ermittelt.

 

Den Besonderheiten des neuen Aufgabenfeldes für die Berater/innen in den ARGEn, die sich auf das Fachgebiet und die Zielgruppe spezialisiert haben, trägt das von den Partnern in der IfB OWL e. V. eigens entwickelte Pilotseminar Ex-Tra Rechnung. Das „Kompetenztraining für Beschäftigte in Arbeitsgemeinschaften und Optionskommunen, die perspektivisch Existenzgründungsvorhaben beraten, begleiten und fördern werden“ ist ein arbeitsplatzorientiertes modulartig aufgebautes Pilotseminar mit einer e-learning Plattform. Ex-Tra startet im Sommer 2006.

 


Ansprechpartner/-in:
Martina Helmcke, IfB OWL e. V.

Jörg Schlüpmann, DAA OWL

 

Download

Ex-Tra - Kompetenztraining für Mitarbeiter/innen aus ARGE'n und Optionskommunen, die perspektivisch Existenzgründungsvorhaben beraten, begleiten und fördern werden.

 Ex-Tra_02.pdf [200 kB]

 

 

Niedriglohnsektor

Ziel der Projektentwicklung ist es, in OWL Nischen zu erkunden, in denen nach Mei­nung von Branchenexperten, Unternehmen und Verbänden zusätzliche Beschäftigung möglich ist und zusätzliche Arbeitsplätze für die Zielgruppe der leistungsgeminderten ALG II Empfänger/-innen erschlossen werden können. In den ersten Branchengesprä­chen wurden zusätzlich zu erschließende Beschäftigungsmöglichkeiten in den Berei­chen Service an Tankstellen, Tourismus, Wald- und Holzwirtschaft, Gesundheitswirt­schaft, Landwirtschaft und Speditionen und Logistik ermittelt.

 

In OWL ist geplant, zusammen mit Unternehmen und Gewerkschaften eine pragma­tische Lösung zu entwickeln und nachweislich zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen. Gesucht werden mindestens drei Unternehmen, die – perspektivisch – planen, ihre Produktion oder Teile ihrer Produktion nicht erneut weiter zu verlagern, sondern nach OWL zurück zu verlagern. Geplant ist ein Pilotprojekt in OWL, das die Missbrauchsdiskus­sion vermeidet und dessen Ergebnisse bundesweit transferiert werden sollten. Außerdem soll der Beitrag der Konzepte „Soziale Integrationsbetriebe“ und „job factory“ aus der Schweiz für diese Pilotprojektierung ermittelt werden.

 

Ansprechpartnerin:

Martina Helmcke, IfB OWL e. V.

 

Im Rahmen der IfB OWL e. V. haben die Arbeitsgemeinschaften und die Optionskommu­nen mit der Regionalagentur Wirtschaft und Arbeit OWL einen regio­nalen Ansatz für ein Kombi-Lohn-Modell OWL entwickelt. Dieser Ansatz wird noch im März 2006 dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in NRW vorgestellt. Die Arbeitsmarktexperten in OWL gehen davon aus, dass perspektivisch bis zu 1000 Arbeitsplätze bzw. zusätzliche Beschäftigungsverhältnisse bis Ende 2007 geschaffen werden könnten. Dazu sollen OWL-weit Arbeitsfeldkoordinatoren für die Akquise und die Begleitung eingesetzt werden. Ziel ist es, ein Kombi-Lohn-Modell in OWL in einem einheitlichen Projektrahmen umzusetzen, den Unternehmen ein einheitliches Fördermo­dell zu unterbreiten und insbesondere die kleinen und mittelständischen Unternehmen mit klaren Förderkonditionen anzusprechen.

 

Ansprechpartner:

Rolf Erdsiek, GTaktiv GmbH

 

Forum gemeinnützig zusätzliche Arbeit in OWL

Ziel ist es, sich in OWL auf einen gemeinsamen Rahmen für die gemeinnützig zusätzliche Arbeit zu verständigen. Im Forum gzA in OWL wurden am 12. Mai 2005 erste gute Beispiele und Instrumente, u. a. auch für die Qualitätskontrolle, zwischen den in den neuen Arbeitsgemeinschaften, den Kommunen und den Agenturen für Arbeit Verantwortlichen, den FallmanagerInnen und VermittlerInnen und den Trägerorganisationen ausgetauscht. Die Initiative für Beschäftigung OWL e. V. will eine Plattform für die praxisnahe Diskussion von zielführenden Konzepten und den Austausch von guten Beispielen und Lösungen einrichten und plant, dazu ein weiteres Forum anzubieten.


Ansprechpartnerin:
Martina Helmcke, IfB OWL e. V.


Konzeptentwicklung und erste Erprobung: Existenzgründungsberatung für Migrantinnen und Migranten in OWL (EbM)

Mit dem Angebot der Existenzgründungsberatung für die Zielgruppe der Personen mit Migrationshintergrund werden neue Wege der Existenzgründungsförderung aus der Arbeitslosigkeit erprobt und ausgewertet. Selbstständige Erwerbsarbeit ermöglicht es insbesondere auch MigrantInnen, aktiv am Wirtschaftsleben teilzunehmen und erleichtert die Integration! Darüber hinaus werden Arbeitsplätze neu begründet.
Ziel des Projekts ist es festzustellen, wie Existenzgründungsbüros arbeiten müssen, um ExistenzgründerInnen aus der Arbeitslosigkeit qualifiziert in die neue Existenz zu begleiten, zu unterstützen und zu fördern. Dazu hat Mozaik Consulting ein Existenzgründungsberatungsbüro für MigrantInnen in OWL eröffnet. Das Beratungsangebot richtet sich an Arbeitslose, die ALG I oder ALGII erhalten, und an von Arbeitslosigkeit bedrohte Frauen und Männer mit Migrationshintergrund. Diese erhalten eine Erstberatung in der Clearing Stelle und durch ein mehrsprachiges und fallspezifisches Beratungsangebot einen guten Überblick über die Chancen und Risiken einer Existenzgründung. Im Projektzeitraum von März 2004; Februar 2005 wurden 81 Beratungen durchgeführt, daraus resultierten 31 Gründungen.
Die IfB OWL e. V. hat die Konzeptionsentwicklung finanziell unterstützt. Die Umsetzung dieses Vorhabens läuft mit der finanziellen Unterstützung durch die Agenturen für Arbeit in OWL und Arbeit plus in Bielefeld gGmbH. Kooperationspartner/innen sind Regionalstelle Frau und Beruf Bielefeld, Perspektive für Arbeitslose e. V., Entfaltungswerkstatt und die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld.
Die Ergebnisse und Erfahrungen aus dem Projekt werden evaluiert und veröffentlicht.

    
Ansprechpartner/-innen:
Cemalettin Özer, Mozaik gGmbH

Martina Helmcke, IfB OWL e. V.


OWL interkulturell

Das Projekt owl Interkulturell ist mit dem Ziel ins Leben gerufen worden, Vorurteile und Fremdenfeindlichkeit abzubauen und so die Ausbildungs- und Arbeitsmarktintegration von MigrantInnen zu verbessern.


Ansprechpartner:
Cemalettin Özer, Mozaik gGmbH
Informationen und online- Abo unter www.owl-interkulturell.de