Weitere Projekte aus dem Themenkreis Jugendliche
An dieser Stelle werden Informationen zu Projekten des Themenkreises bereitgehalten, die in die Nachhaltigkeit überführt wurden, sich im Stand-by-Modus befinden oder abgeschlossen sind.
Erfolgreich in Ausbildung
Um das Potenzial der jungen Menschen in OWL für die Region bestmöglich zu nutzen, will das Projekt Schüler/-innen auf ihrem Weg in die Arbeits- und Berufswelt zielorientiert begleiten und unterstützen. Ein Übergangscoach übernimmt die persönliche Betreuung der Schüler/-innen und steht im fortwährenden Austausch mit allen wichtigen Akteuren am Übergang Schule-Beruf. Mit seinem Wissen über die individuellen Interessen, Fähigkeiten und Fertigkeiten der Jugendlichen kann er Betrieben und Unternehmen passgenaue und motivierte Bewerber vorschlagen.
Derzeit sind in der Region OWL 38 Übergangscoaches an insgesamt 69 Haupt- und Gesamtschulen tätig. Die Zahl der beratenen Schüler/-innen beträgt derzeit 2.548, davon werden 2.372 Schüler/-innen von einem Übergangscoach betreut. 249 Betriebe und Unternehmen der Region beteiligten sich in Form von simulierten Bewerbungsgesprächen, bieten Praktikums- und Ausbildungsplätze an und/oder kooperieren in verschiedener Ausprägung mit den Schulen und den Koordinierungsstellen.
Die IfB OWL e. V. war Impulsgeberin für die Umsetzung in OWL, das Projekt wird durch die Bezirksregierung Detmold und die Regionalagentur OWL begleitet. Finanzielle Unterstützung erfolgt im Rahmen des Ausbildungskonsens NRW aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW.
Alle sechs Kreise und die Stadt Bielefeld setzen das Projekt um. Projektträger der Unterstützungsstelle OWL ist die Peter-Gläsel-Stiftung, Paderborn. Sie ist neben der Vernetzung und Unterstützung der regionalen Koordinierungsstellen u. a. für das Mainstreaming in der Gesamtregion OWL zuständig.
Das Projekt hat eine Laufzeit bis zum 31.12.2007. Bereits jetzt werden Konzepte zur Nachhaltigkeit entwickelt, um die eigenständige langfristige Verankerung in den Teilregionen zu erreichen.
Auch Ihr Unternehmen kann profitieren und unterstützen: Besetzen Sie Ihre freien Ausbildungsplätze mit Hilfe des Übergangscoaches passgenau und reduzieren Sie gleichzeitig den Aufwand und die Kosten bei der Bewerberauswahl. Oder vermitteln Sie als Partnerunternehmen in einem fingierten Bewerbungsgespräch Ihre Anforderungen an Auszubildende und leisten so einen wesentlichen Beitrag zur Ausbildungsähigkeit der Jugendlichen.
Unter http://www.erfolgreich-in-ausbildung.de finden Sie weitere Informationen zum Projekt.
Ansprechpartner/-in:
Dr. Wolfgang Eimer, Peter Gläsel Stiftung
Anja Prager, Peter Gläsel Stiftung
Siegel "Berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule"
Ziel des Projektes ist es, die Berufswahlorientierung an Schulen zu verbessern. Zu diesem Zweck wird Schulen für besondere Leistungen im Bereich der Berufs- und Ausbildungswahlvorbereitung ein Gütesiegel verliehen.
Das Projekt lief als regionales Pilotprojekt (Gütersloh, Bielefeld, Herford) im Zeitraum von Januar 2002 bis August 2004. Aufgrund der guten Erfolge haben inzwischen 16 Regionen das Konzept übernommen.
Vor diesem Hintergrund hat die Bertelsmann Stiftung ein Netzwerk gegründet, das dem Erfahrungsaustausch und der Entwicklung eines gemeinsamen Qualitätsbegriffs der beteiligten Akteure dienen soll. Darüber hinaus wird die Verbreitung des Konzepts in zusätzliche Bundesländer und Regionen gefördert. In Abstimmung mit der Bertelsmann Stiftung wird das Projektbüro der Weidmüller Stiftung die Koordination des Projektes "Siegel berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule" übernehmen.
Ansprechpartner:
Günter Tebbe, Bertelsmann Stiftung
Weitere Informationen

Berufliches Qualifizierungs-Netzwerk Ostwestfalen-Lippe (BQN OWL) Zur Förderung der Chancengleichheit von Jugendlichen mit Migrationshintergrund
Das Projekt "Berufliches Qualifizierungs-Netzwerk Ostwestfalen-Lippe (BQN OWL)" wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über das Programm "Kompetenzen Fördern" als eines von 10 bundesweiten BQN gefördert und bis zum 30. Juni 2006 durchgeführt.
Ziel wares u. a. durch Vernetzung die Förderung der Jugendlichen mit Migrationshintergrund in den Schulen zu optimieren und dadurch die Abschlüsse der Jugendlichen zu verbessern bzw. überhaupt zu ermöglichen. Ein weiteres Ziel war die Verbesserung des Übergangs in Ausbildung. Zusammen mit den Arbeitsagenturen, Kammern und ausländischen Unternehmerverbänden wurde versucht, neue Ausbildungsplätze (auch als Verbundausbildung) zu schaffen.
Um dieses Ziel gemeinsam zu erreichen, hatte sich ein interkulturelles Netzwerk mit derzeit 30 Netzwerkpartnern (u. a. Initiative für Beschäftigung OWL e. V., Kammern, Arbeitsagenturen in OWL, Kommunale Beratungsstellen, Schulen und Migrantenselbstorganisationen) aus der Region zusammen geschlossen.
Wichtig war uns die Sicherung der Nachhaltigkeit unseres gemeinsamen BQN-Projektprozesses auch nach Ablauf der Förderung. Dies sollte durch die Fortführung der innovativen Aktivitäten und des begonnenen regionalen Dialogs geschehen. Zur Verbindlichkeit seiner Arbeit verfasste das Netzwerk ein Memorandum, das die wichtigsten Fakten, Erkenntnisse und interkulturellen Handlungsansätze enthält.
Die Abschlusstagung des "Beruflichen Qualifizierungs-Netzwerks Ostwestfalen-Lippe", auf der die Evaluationsergebnisse zum BQN Ostwestfalen-Lippe vorgestellt wurden, fand 19. Juni 2006 statt.
Das Projekt ist abgeschlossen.
Ansprechpartner:
Cemalettin Özer, Mozaik Consulting GmbH,
http://www.bqnet.de/content/0/1057/1541/

Modellentwicklung "Ausbildung in Stufen"
Ziel ist es, durch die Entwicklung eines Stufenmodells insbesondere für eher praktisch begabte Jugendliche verbesserte Einstiegsmöglichkeiten in die Ausbildung zu eröffnen.
Nach drei - sechsmonatigen Einstiegsstufen (Qualifizierungsbausteine im Handwerk und das Modell tanja der IHKs in NRW) soll sich anschließend klären, ob ein/e Jugendliche/r damit die Ausbildungsfähigkeit im Sinne einer dreijährigen Ausbildung erreicht hat, für ihn/sie eine zweijährige Ausbildung in Frage kommt oder, falls beides nicht gegeben scheint, eine Weiterbeschäftigung mit der vorhandenen Grundqualifikation durch die Einstiegsstufe möglich ist.
Nach einem Gespräch zwischen Mitgliedern des Themenkreises Zukunft Jugend auf Bundesebene und der IGBCE wird jetzt daran gearbeitet, das Best Practice Beispiel der "Produktionsfachkraft Chemie" auf andere Branchen zu übertragen. Die IGBCE hat Ihre Mitarbeit bei der Ansprache weiterer Gewerkschaften zugesagt. Verläuft diese Ansprache positiv, ist angedacht, im Herbst 2006 einen Fachtag für Betriebsräte, Gewerkschaftsmitglieder und an zweijährigen Lösungen Interessierte durchzuführen.
Das Projekt befindet sich im Stand-by-Modus. Die Diskussion kann jederzeit wiederaufgenommen werden.
Ansprechpartnerin:
Martina Helmcke, Initiative für Beschäftigung OWL e. V.

Der Berufswahlpass (BWP) soll Jugendlichen helfen, ihre beruflichen Orientierungsprozesse zu organisieren, zu reflektieren und zu dokumentieren - und damit zu ihrer eigenen Sache zu machen. Darüber hinaus dient er als Werkzeug zum selbstbestimmten Lernen. Schulen werden motiviert, ihre Elemente der Berufsorientierung weiterzuentwickeln, sie stärker mit unterrichtlichem Geschehen zu verknüpfen, mehr Lehrer in die Aufgabe der Berufsorientierung und Berufswahlvorbereitung zu involvieren und damit schließlich zur Schulentwicklung beizutragen. Den Unternehmen und anderen Praktikumsgebern kann die Auseinandersetzung mit dem Berufswahlpass als Anlass dienen, die Kooperation mit Schulen zu intensivieren und ihre Beiträge zur beruflichen Orientierung von Jugendlichen weiter zu entwickeln, z. B. Praktika anders zu gestalten. Für potentielle Arbeitgeber stellt der Berufswahlpass eine zusätzliche Informationsquelle über Kompetenzen und Engagement von Bewerbern dar.
Der Berufswahlpass ist als Element der Qualitätssicherung eingebettet in die Initiative "Studien- und Berufsorientierung als kontinuierlicher Prozess an Schule" der Weidmüller Stiftung. Ziel ist es, Schulen ganzheitlich dabei zu begleiten und zu unterstützen, ihre entwickelten Konzepte auf diesem wichtigen Feld noch akzentuierter zu strukturieren, zu optimieren und zielorientiert weiter zu entwickeln.
Im Zusammenhang mit den Projekten Berufsorientierung im Verbund und ABBEO - Ausbildungsreife und Berufswahlorientierung, haben 32 Schulen aller Schulformen in OWL den Berufswahlpass im Schuljahr 2005/06 eingeführt.
Das Projekt ist abgeschlossen und wurde auf Bundesebene in die Nachhaltigkeit überführt.
Ansprechpartner/-in:
Dr. Wolfgang Eimer;
Andrea Nack, Peter Gläsel Stiftung,
70 zusätzliche Ausbildungsstellen durch ReAktivA OWL
Die außerordentlich angespannte Ausbildungsplatzsituation in Ostwestfalen-Lippe braucht neue Ansätze, um Ausbildungsplatzpotentiale zu mobilisieren und so jungen Menschen im Rahmen des dualen Systems Zukunftsperspektiven zu eröffnen.
ReAktivA OWL als eine Verbundausbildung besonderer Art ist ein solcher neuer Ansatz; entwickelt von Fachleuten aus Arbeitsagenturen, ARGEn, dem Zeitarbeitsunternehmen Piening Personal-Service und dem Unternehmen Creos Lernideen und Beratung.
weitere Informationen
Das Projekt ist abgeschlossen.

VIVO - Der virtuelle Ausbildungsverbund OWL
Die Service- und Lernplattform von VIVO erleichtert die Ausbildung für die Betriebe, erhöht zugleich deren Qualität nachhaltig und stützt damit das duale System. Mit VIVO können auch unerfahrene Betriebe für die Ausbildung gewonnen und neue Stellen geschaffen werden. Die erweiterten Lern- und Lehrmöglichkeiten durch VIVO bieten Auszubildenden und Unternehmen die Chance, äußerst kostengünstig in das betriebliche e-Learning einzusteigen und von einem aus der Region OWL stammenden Ausbildungsnetzwerk zu profitieren.
VIVO-Präsenzen auf der LEARNTEC 2005 (Karlsruhe) und DIDACTA 2005 (Stuttgart) bestätigen den bundesweiten Pioniercharakter und die Relevanz dieses ebenso erprobten wie innovativen Unterstützungs- und Servicenetzwerks für die Ausbildung. Ziel ist es, das seit 2000 erfolgreich in OWL auf- bzw. ausgebaute und in Deutschland einmalige web-gestützte Partner-Netzwerk "VIVO" über den Bezirk der Agenturen für Arbeit Herford und Bielefeld hinaus bundesweit zu etablieren. Abgesichert durch eingehende Evaluationen und international anerkannte Gutachten wird VIVO dazu laufend konzeptionell und inhaltlich weiterentwickelt. Aktuell sind insgesamt 15 Unternehmen und 20 Bildungsträger beteiligt, die mit ca. 250 Ausbildungskräften rund 1800 Jugendliche betreuen. Derzeit wird die weitere Anbindung einer laufend zunehmenden Zahl an regionalen und überregionalen Partnern in ganz NRW forciert. Ziel ist es bis Ende 2005 die vollständig freie Finanzierung des VIVO-Netzwerks zu erreichen.
Das Projekt ist abgeschlossen und wurde in die Nachhaltigkeit überführt.
Ansprechpartner:
Dipl.-Päd. Klaus-Peter Jansen, CREOS LERNIDEEN,
www.vivo.de und www.azubi.net
www.creos.de
Assessment Center in der Berufsorientierung an Schulen
Wie ist die Region OWL zum Thema "Assessment Center" aufgestellt, wo und von welchen Schulformen werden sie eingesetzt? Welche Bedarfe sind noch vorhanden?
Im Zusammenhang mit dem Equal Projekt "Neue Wege zur Chancengleichheit
auf dem Arbeitsmarkt" wurde eine Onlineumfrage zum Einsatz von Assessment Centern in der Berufsorientierung an Schulen in Ostwestfalen-Lippe durchgeführt.
Präsentation Umfrageergebnisse
Präsentation Offene Fragen
Das Projekt ist im Rahmen des EQUAL-Projektes abgeschlossen und wurde in die Nachhaltigkeit überführt.