HOME
Weitere Projekte im Themenkreis Hochschule-Wirtschaft

An dieser Stelle werden Informationen zu Projekten des Themenkreises bereitgehalten, die in die Nachhaltigkeit überführt wurden, sich im Stand-by-Modus befinden oder abgeschlossen sind.

 

 

 

Transferpreis OWL

Der effektive Know-How-Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ist eine wesentliche Grundlage für Innovationen. Gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsarbeiten ermöglichen es gerade kleineren Unternehmen, die nicht jedes Fachwissen vorhalten können, innovative Angebote auf den Markt zu bringen.

 

Um Wirtschaft und Wissenschaft für diese Transferprozesse zu sensibilisieren sowie um beispielhafte Projekte bekannt zu machen, schreiben die Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe, die Industrie- und Handelskammern Ostwestfalen zu Bielefeld und Lippe zu Detmold, die Initiative für Beschäftigung OWL e. V. und die Stiftung Standortsicherung Kreis Lippe gemeinsam alle zwei Jahre den Transferpreis OWL für Kooperationsergebnisse zwischen Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen aus.

 

Der „Transferpreis OWL 2008“ geht an die Abteilung Technische Chemie der Universität Paderborn und die Firma Peter Lacke GmbH aus Hiddenhausen. Am 8. Dezember wurde der mit 5.000 Euro dotierte Preis im Technoparc der Firma Claas KGaA mbH in Harsewinkel vergeben und prämiert ein beispielhaftes Kooperationsprojekt zwischen Wirtschaft und Wissenschaft.

 

Björn Weber (31), Doktorand an der Universität Paderborn, und die Firma Peter Lacke GmbH aus Hiddenhausen haben sich in diesem Jahr gegen 32 Mitbewerber durchgesetzt und den mit 5.000 Euro dotierten Transferpreis OWL gewonnen. Sie haben eine Substanz entwickelt, die die Verschmutzung von Autofelgen deutlich vermindern kann. In siebenmonatiger Forschungszeit entwickelte der ehemalige Chemiestudent Weber in Kooperation mit dem Mittelständischen Unternehmen Peter Lacke den Speziallack. Der neue Lack sei bereits an Testfahrzeugen von VW getestet worden und nun marktreif.


„Die quantitative und qualitative Resonanz zeigt, dass in OWL zwischen Hochschulen und Unternehmen viel läuft“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Niehoff.


Ansprechpartner zum Transferpreis:


Uwe Lück, IHK Ostwestfalen Lippe zu Bielefeld


Matthias Carl, IHK Lippe zu Detmold



 

Kunststoffe in OWL

Dr. Rehfeld vom IAT hat nach den Auswertungen der IAT Studie "Kompetenzfelder als strategische Handlungsfelder in NRW" empfohlen, den Bedarf nach einem Netzwerk Kunststoff zu prüfen. Es handelt sich in OWL um eine "große Branche" aus vorwiegend mittelständisch strukturierten Unternehmen, die sich in Kunststoff herstellende Unterneh­men, Kunststoff verarbeitende Unternehmen (wie z.B. Hella, Möller und Balda AG) und den Dienstleistungsunternehmen rund um Kunststoff unterteilen.

 

Ein Experten­kreis aus Frau Förster, Herrn Dr. von der Heiden und Herrn Martens hat in Gesprächen mit Partnern aus den Hochschulen und den Unternehmen festgestellt, dass es einen Bedarf nach Austausch im Bereich Kunststoffe in OWL gibt - (noch) nicht nach einem Netzwerk. Basis waren diverse Interviews, die seitens des Expertenkreises gemeinsam mit dem Institut für Kunststofftechnik an der Universität Paderborn mit kunststoffverarbeitenden KMU und Großunternehmen geführt wurden. Hieraus wurden die Ansatz­punkte und Themen für einen Erfahrungsaustausch für das Jahr 2006 festgelegt. Am Ende des Jahres wird eine entsprechende Evaluation stehen, um das Konzept weiterzuent­wickeln.

Ansprechpartner/-in:
Dr. Hans-Peter Heim, Institut für Kunststofftechnik, Universität Paderborn,
Annette Förster, Wirtschaftsförderungsgesellschaft Paderborn

 

Mechatronik winterschool

Mit dem Ziel, neue Möglichkeiten und Formen des Transfers zwischen Hochschule und Wirtschaft zu entwickeln und zu erproben, hat die Initiative für Beschäftigung OWL e. V. das Mechatronik-winterschool Vorhaben unterstützt.
Die Veranstaltung richtete sich an berufstätige Ingenieure, die aus der betrieblichen Praxis kommen und an Studierende mit einem abgeschlossenen Grundstudium. Die Kombination von Teilnehmern aus Wissenschaft und Praxis bringt Vorteile mit sich, da beide Seiten Studenten und Mitarbeiter aus Unternehmen intensive Kontakte aufbauen können.


Ansprechpartner:
Prof. Dr.-Ing. Jörg Wallaschek
, Heinz-Nixdorf-Institut Paderborn

 

BioTech Verein OWL

Ziel des Vereins ist es, die in OstWestfalenLippe ansässigen Akteure im Bereich der Biotechnologie zu vernetzen und die Weiterentwicklung des Standortes als attraktive BioRegion zu fördern.

Zu diesem Zweck werden Veranstaltungen organisiert, Öffentlichkeitsarbeit betrieben und die Schaffung einer leistungsfähigen Infrastruktur für Existenzgründungen und junge Start-ups unterstützt. Damit sollen zukunftsträchtige, innovative Arbeitsplätze für die Region geschaffen und gesichert werden.


Ansprechpartner/-in:
Dr. Martin Schleef
, Bio OWL
Erika Sahrhage, Bio OWL 
www.bio-owl.de